Was ist eigentlich ein Biwak?

Der aktuelle Fotowettbewerb von Alpin.de dreht sich ja rund um das Thema biwak. Manch einer wird sich nun gefragt haben, wer oder was Biwak überhaupt ist.

Biwakieren nennt man hauptsächlich das Übernachten im Freien, teilweise auch in kleinen Schutzhütten aus Blech oder Holz, die "Biwakschachteln". Abgebildet ist übrigens das Rheinland-Pfalz-Biwak am Mainzer Höhenweg. Freiwillige Biwaks im Gebirge werden durchgeführt, um ein ganz besonderes Naturerlebnis zu erfahren, unfreiwillige oft aufgrund eines alpinistischen Notfalls oder der misslichen Lage, dass man vom Einbruch der Nacht oder einem Wetterumschwung überrascht und aufgrund der Schwierigkeit des Geländes oder seiner Erschöpfung zu einem spontanen Biwak gezwungen wird.

Wenn Ihr mehr über das geplante Biwakieren erfahren möchtet, könnt Ihr Euch mal hier reinklicken.

Eine weitere Möglichkeit ist das Boofen, was vor allem in der Sächsischen Schweiz praktiziert wird. Das Nachtgemach besteht meist aus einem Überhang am Sandsteinfels oder einer Felshöhle, der sogenannten Boofe. Diese sind oftmals schon mit einer Schlaf- und Feuerstelle ausgebaut. Bei Regen im Sommer allerdings nicht zu empfehlen, die Mücken sind gnadenlos…

Bildquelle: Wikipedia, Fotograf: Hejkal