| 23 September |
Nach dem verregneten Salzburgtag haben wir uns natürlich schon Gedanken gemacht, ob die geplante 3-Tages-Tour eventuelle doch ins Wasser fällt. Nach ein bisschen Recherche brachen wir dennoch auf, denn rumsitzen bringt ja auch nichts. Die richtige Entscheidung, wie wir bald feststellen durften, denn es hat auf der folgenden Tour nicht einmal geregnet.
Also ging es Frühs los zum Ausflugsdampfer, bis zur Haltestelle St. Bartholomä. Auf gut ausgeschilderten Wegen wanderten wir zunächst einen steilen Weg im Wald hinauf, bis wir auf mit Blumen und Kräutern bewachsene Wiesen kamen. Nach ein bisschen Lauferei kam auch der Knackpunkt der Tour in Sicht: Die Saugasse. Freilich kein großes Hindernis, aber auch kein Spaziergang. Ein Motivationsfaktor war sicherlich das Wetter, denn die Sonne schaute heraus. Im oberen Drittel entstand dann auch das Foto, das meiste ist geschafft.
Oben angekommen sah die Welt schon ganz anders aus, eine brotzeit lockte außerdem. Scheinbar wurden nicht nur wir von der Brotzeit angelockt, sondern auch einige Gämsen, die sich durch eine unvorsichtige Gehweise am Hang verraten hatten. Das Kärlingerhaus am Funtensee war nun in greifbarer Nähe, der restliche Weg war relativ easy.
Auf der Hütte angekommen checkten wir fix ein, und nahmen unsere Matratzen in Empfang. Übrigens gar nicht so unbequem wie erwartet. Die Uhrzeit erlaubte es auch, noch ein Stündchen zum See runter zu laufen, der Anblick der Hütte war klasse, überhaupt die ganze Natur dort. Und diese Stille – herrlich! Handyempfang gab es nämlich auch nicht.


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