Steinlawine in Südtirol - und der Klimwandel hat Schuld

Am Freitagmorgen, den 12. Oktober, stürzte eine gigantische Steinlawine fast 2600 Merter hinunter, vom Gipfel des Einser bis in das Hochpustertal. Es folgte eine gewaltige Staubwolke, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Ein Augenzeuge beschreibt die Vorkommnisse so: "Das ganze Tal ist voller Staub, man sieht überhaupt nichts mehr". Sie werden ja vielleicht in den Medien davon gehört haben.

Die Ursache des Naturschauspiels sieht Reinhold Messner in der globalen Klimaveränderung, welche für höhere Temperaturen sorgt. Am Samstag erklärte er einer italienischen Nachrichtenagentur: "Der Bergrutsch im Fischleintal ist zumindest teilweise vom Klimawandel ausgelöst worden. Bisher waren die Permafrostareale in hohen Lagen wie eine Art Klebstoff für die Felsen, aber jetzt ziehen sie sich zurück"

In Permafrostgebieten ist der Boden das ganze Jahr über durchgefroren, und hält so Felsen zusammen. Zwar taut im Sommer die Oberfläche immer wieder auf, der größte Teil bleibt allerdings stets gefroren. In den Permafrostgebieten Russlands wird der Boden im Sommer beispielsweise sehr schlammig, dennoch ist es nur unter großen Aufwand möglich, Löcher mit einer gewissen Tiefe zu graben. In den Alpen findet man Permafrost über 2.300 Meter.

Steigen nun die Temperaturen, taut der Boden weiter auf als sonst üblich, und gibt Steine sowie Geröll frei, dieses kann nun leicht abrutschen. Reinhold Messner blickt verständlicherweise pessimistisch in die Zukunft, was den Klimawandel angeht: "der prozess ist nicht mehr aufzuhalten. Auch wenn die Menschheit ab sofort eine völlige Kehrtwendung machen würde, würden sich erst in späteren Generationen positive Veränderungen zeigen."

Ich persönlich glaube kaum, dass der Mensch den Klimawandel irgendwie beeinflussen kann. Seit der Entstehung der Erde gab es Warm- und Kaltzeiten, früher hat die Natur es hingenommen, heute versuchen die Menschen an allem etwas zu ändern. Wie will der Mensch bspw. durch Reduktion von CO2-Ausstößen das Klima innerhalb der nächsten Jahre ändern? Dies ist kaum möglich. Ein Klimaforscher beschrieb in es in einem Video ganz passend: "Wenn der Klimahaushalt der Erde ein Auto wär, wär der Mensch die Radmutter am hinteren, rechten Reifen." Und damit nicht wirklich relevant. Es spielen noch viel mehr Faktoren eine Rolle, auf die der Mensch keinen Einfluss hat. Wir müssen uns damit abfinden.

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