| 5 August |

In den 80er und 90er Jahren war es der Hingucker auf deutschen Schulhöfen. Wem Rollerblades zu uncool und Skateboards als Fortbewegung zu umständlich waren, der kam nicht ohne es aus.
Seinen Ursprung hat das BMX Rad natürlich in den USA. Ende der 60er Jahre wurde es entwickelt, damit Kids ihrem Traum nach einem echten Motocross-Motorrad (BMX = Bicycle Moto Cross) ein kleines Stück näher sein konnten. Zunächst war es ein reines Fortbewegungsmittel, mit dem man Strecken zurücklegen und 400-Meter-Hindernisrennen fahren konnte. Recht schnell stellte man allerdings fest, dass sich das BMX-Rad auch wunderbar für Stunts und Tricks eignete. So entwickelte sich der Sport über mehrere Jahrzehnte zu dem, was er heute ist.
Obwohl der Schulhoftrend in Deutschland inzwischen rückläufig ist und die BMXer deutlich älter geworden sind, ist dieser Sport nach wie vor präsent und weit mehr als nur eine Modeerscheinung. Das zeigt allein die Anzahl der BMX-Parks und BMX-Events im deutschsprachigen Raum.


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