| 28 Juni |
Da hat die 15-köpfige Schulklasse plus Betreuer aus NRW gerade so noch einmal Glück gehabt. Denn am letzten Freitag sind sie in eine gefährliche Situation gekommen, die vermeidbar gewesen wäre.
Geplant war ein Ausflug über den Mannlgrat auf den Hohen Göll auf 2522 Meter. Diese Tour erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und natürlich Klettersteigausrüstung. Von allen drei Faktoren war bei den Schülern und Betreuern nichts vorhanden, als die Tour begann. Selbst Warnschilder wurden links liegen gelassen.
Anfangs sollte es nur um etwas Bewegung in der Natur gehen, ein Aufstieg auf den Gipfel war überhaupt nicht geplant. Nach 3 Stunden klettern, wohl eher stolpern, kam das Gewitter und mit ihm der Hagel. Im T-Shirt kommt man da nicht weit, den Schülern wurde es kalt und Todesängste breiteten sich aus. Verständlich. Ein Lehrer rief dann endlich die bergwacht, welche nach einer Wetterbesserung erschien und die Schüler unter komplizierten Bedingungen ausflog.
Dies alles hätte vermieden werden können, wenn das Lehrpersonal sich etwas über die Tour informiert und Verantwortung für die Gruppe gezeigt hätte. Ich finde so etwas unverantwortlich. Der Spass wird natürlich noch ein finanzielles Nachspiel haben, ich hoffe dass seitens der Schulleitung auch die Tauglichkeit der Betreuer genauer unter die Lupe genommen wird.
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