Das Prinzip der Zwiebel
abgelegt im Archiv Service-Ecke am 18.04.07
gilt als ideal für die Wanderkleidung, es werden mehrere Schichten von Kleidungsgegenständen übereinander getragen, die jeweils ganz besondere Funktionen erfüllen sollen.
Direkt auf der Haut soll ein Stoff getragen werden, der die Nässe von der Haut wegführt und diese trocken hält, dazu eignen sich am besten Mikrofaser oder Seide, Wolle oder baumwolle sind weniger geeignet.
Wolle oder Fleece sind für die mittlere Schicht günstig, diese soll wärmen und ggf. den Schweiß zwischenspreichern, ehe er durch die äußere Schicht abgegeben wird.
Diese dritte Schicht soll vor Wind und Wetter schützen und gleichzeitig den Schweiß endgültig abgeben.
Dies wird am ehesten von modernen Kunstfasern mit Mikromembranen erfüllt, wobei ich allerdings festgestellt habe, dass sich die oft vollmundigen Versprechungen in der Werbung bei mir und meiner Frau (nur bei uns?) nur sehr bedingt erfüllen.
Während wir zu Beginn unserer Wanderzeit noch traditionell mit Kniebundhosen und Kniestrümpfen unterwegs waren, sind es heute Trekking oder Cargohosen.
An den Seitentaschen kann man Karten usw. ganz gut unterbringen, auch die Jacke sollte über genügend Stauraum für Kleinigkeiten verfügen.
Besondere Signalfarben wie vielleicht im Hochgebirge sind beim normalen Wandern nicht notwendig, allerdings sollte man bedenken, dass dunkle Farben die Sonnenstrahlen wie magisch anziehen und man dadurch mehr schwitzt.

Permalink: Das Prinzip der Zwiebel
Tags: Wanderkleidung Mikrofaser Wetterschutz Trekkinghose Schweiß
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