| 23 April |

Die neue Trendsportart heißt bouldern. Doch was ist das überhaupt?
Wikipedia meint dazu: Bouldern (abgeleitet von engl. boulder = Felsblock) nennt man das Klettern ohne Seil und Gurt an Felsblöcken, Felswänden oder in der Kletterhalle in Absprunghöhe, wobei "Absprunghöhe" ein individueller Begriff ist.
Eine leicht verständliche Beschreibung gibt es auf readyfornature.com, auf die ich Euch an dieser Stelle vorstellen möchte.
Übrigens: Für die Filmefreaks habe ich auch noch etwas, und zwar den Film "Memento – A Boulder Life Line" von und mit Bernd Zangerl. Das KLETTERN Magazin schreibt über diesen Film, gefunden auf sportclimbing.de, folgendes:
Memento nannte Bernd Zangerl eine seine schwersten Boulderkreationen. Der Nomen wurde zum Omen, denn auf den Boulder folgte der Film.
Ein halbes Jahr lange drehten der Kärntner Filmemacher Gerald Salmina und Bernd Zangerl, unterstützt von vielen Helfern, an "Memento". Der Film zeigt Bernd Zangerl, Barbara Zangerl und Thomas "Steini" Steinbrugger beim Bouldern im Magic Wood, in der Silvretta und im Tessin. Den Filmautoren ging es dabei vor allem darum, die Beweggründe und Abläufe beim Bouldern darzustellen.
Herausgekommen ist ein Film, der sich von den üblichen action-geladenen Boulderstreifen durch eine große innere Ruhe abhebt. Oft bouldert Bernd ganz alleine, gelegentlich in der Gruppe oder mit Barbara Zangerl. Alle Kommentare und Erläuterungen zu seinem Tun kommen von Bernd selbst, der so einen Einblick in die Hintergründe seiner Boulderbesessenheit gibt.
Dass der ganze Film von einem Filmemacher auf 16-Millimeter-Zelluloid und nicht auf einer Digicam gedreht wurde, sieht man ihm an. Wohl noch nie hat man so schöne, detailreiche Boulderaufnahmen gesehen. Eine Augenweide.
Und natürlich gibt es zu einer Filmvorstellung auch noch den Trailer. Selber gesehen habe ich Memento leider noch nicht.


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